Veranstaltungen 2019

Mitgliederversammlung 2019
26.03.2019, 19 Uhr
Cafeteria, Seniorenzentrum St. Anna
Hofkamp 4, 48346 Ostbevern
Im Anschluss (ca. 19:30 Uhr) öffentl. Vortrag „Ethische Fragen zur Organspende”
Prof. Dr. Gabriëls, Uni-Klinik Münster
Mehr dazu…

Besuch des Krematoriums in Dülmen
04.04.2019, Abfahrt 16 Uhr
St. Ambrosius-Kirche
Anmeldung erforderlich unter 0177-2151587 oder per E-Mail bis zum 02.04.2019
Für Mitfahrgelegenheiten wird gesorgt

Entspannung durch Zittern
Körperübungen zum Abbauen von Stress
Mit Eva Nospickel
14.05.2019, 19:00 Uhr
Bequeme Kleidung, Gymnastikmatte/Decke, Kissen erleichtern Teilnahme
Gymnastikraum Edith-Stein-Haus
Bahnhofstr. 1, 48346 Ostbevern

Bewegen und bewegt werden
Informationsabend mit der Firma BeverMED
11.09.2019, 19:00 Uhr
Kolpingheim Glandorf
Kolpingstr. 3
49219 Glandorf

Impro-Theater „Die Tabutanten”
„Sie werden lachen, es geht um den Tod”
Kooperation mit dem Kulturforum Ostbevern
10.10.2019, 19:30 Uhr
Kulturwerkstatt Ostbevern
Bahnhofstr. 24, 48346 Ostbevern

 

 

Besinnliche Stunde
24.11.2019, 17:00 Uhr
Kath. Kirche St. Ambrosius
kleine Kirche

Veranstaltungen 2017 und früher

Wir geben Ihnen nachstehend auszugsweise einen Überblick unserer Tätigkeiten in der Vergangenheit.

Einladung zu einer Veranstaltung am 4. Juli 2017, 19:00 Uhr
„Hilfsmittel für die Versorgung schwerkranker Menschen“

Angebot des Hospizkreises am 19. Mai 2017
Fahrt zur Bildhauerwerkstatt Stefan Lutterbeck in Everswinkel

In einem ca. 90-minütigen Vortrag gibt Herr Lutterbeck in seiner Werkstatt Einblick in die Arbeit eines Bildhauers unter
dem Gesichtspunkt „Zeitgemäße, individuelle Grabgestaltung“. Anmeldung bitte unter der Telefonnummer des Hospizkreises
0177 215 1587. Wir bitten Sie, die Anmeldung auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen. Treffpunkt ist am 19. Mai 2017
um 16.00 Uhr an der Kirche in Ostbevern. Mitfahrgelegenheiten werden geboten; die Teilnahme ist kostenfrei.

Hospizkreis Ostbevern e.V. – Auszug aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung
Datum: 28.03.2017 – Uhrzeit: 19.00 – 21.10 Uhr
Ort: Edith-Stein-Haus Ostbevern
1. Begrüßung
Daniela Kunkemöller begrüßt als Vorsitzende des Hospizkreises die Anwesenden und heißt sie zur 17. Mitgliederversammlung herzlich willkommen.

3. Tätigkeitsberichte
(Vorsitzende Daniela Kunkemöller, Koordinatorin Kerstin Thormann)
Die Mitgliederzahl ist auf 98 angestiegen.
25 Personen wurden in 2016 hospizlich begleitet. Für dieses Engagement standen am Ende des vergangenen Jahres 24
ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung. Ein Einführungs- und ein Aufbaukurs zur Sterbebegleitung wurden unter der Leitung
von Tanja Stammkötter (Hospiverein Warendorf) und Kerstin Thormann (Hospizkreis Ostbevern) abgeschlossen.
Der mit dem Haus Glandorf am 08.06.2016 vereinbarte Kooperationsvertrag wird durch wiederholt stattfindende Austauschrunden
mit Leben gefüllt. Die regelmäßigen Sprechstunden (in Ostbevern mittwochs von 18 – 19 Uhr) wurden auf Glandorf ausgedehnt
(am 2. und 4. Donnerstag eines Monats ebenso von 18 – 19 Uhr).
7 Begleiterrunden fanden in 2016 statt; Kerstin Thormann legte ihnen ab dem 2. Halbjahr jeweils ein bestimmtes Thema
(„Der perfekte Begleiter“, „Schmerz“) zugrunde.
Im Trauercafé übernehmen ab Sommer 2017 Mechthild Högemann und Margot Köckemann für Elke Langmeier die Trauerbegleitung.
Folgende Veranstaltungen wurden in 2016 angeboten und durchgeführt:
Ehrenamtstag; Vorstellung von Pflege- und Hilfsmitteln in den Räumen von Bevermed; das traditionelle Benefizkonzert.

6. Öffentliche Sprechstunden
Dieses Angebot des Hospizkreises soll bekannter gemacht, die Grundlage der Beratungen durch entsprechende Fortbildung vertieft
werden. Inhalte sind vor allem Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen sowie Tod, Trauer und Sterben.
Der Vorschlag, den gemeindlichen Flyer für Neu-Zugezogene um die Angebote des Hospizkreises und die Sprechzeiten erweitern zu
lassen, wird aufgenommen. Ferner ist es wünschenswert, dass die Mitglieder ihrerseits im Bekannten- und Verwandtenkreis auf
das Angebot aufmerksam machen.
Anita König vermittelt einen kurzen Überblick über die ständig erweiterte Biblio-thek für Sterbebegleitungen. Eine
entsprechende Liste liegt aus, gewünschtes Lese- und Arbeitsmaterial können die Begleiter ausleihen.

8. Wahlen
8.0 Aus dem Vorstand scheiden auf eigenen Wunsch Dr. Beate Derakshani, noch einziges verbliebenes Gründungsmitglied,
nach 16 Jahren sowie Rita Busch nach 14 Jahren aus. Beide stehen aber noch für Sprechstunden und für Beratungen zur Verfügung.
Die Vorsitzende bedauert diesen Entschluss und überreicht ihnen als Zeichen des Dankes und der Anerkennung je einen Blumenstrauß.
8.1  2. Vorsitzende:
Mit 1 Enthaltung wird Helga Börnhorst-Löchte gewählt.
8.2  Kassiererin:
In Abwesenheit wird Adelheid Wanke einstimmig wiedergewählt.
8.3  Beisitzerinnen:
Anita König, Kerstin Holtmann und (neu) Gisela Kroneberg erhalten das Votum der Anwesenden.
8.4   Kassenprüfer:
Bei 1 Enthaltung werden Winfried Lüning und in Abwesenheit Klemens Wansing wiedergewählt.

9.  Verschiedenes
Innerhalb des Vorstands bemüht sich ein Arbeitskreis darum, Ideen für interne oder öffentliche Veranstaltungen zu sammeln und
umzusetzen.
Für 2017 wird Folgendes angeboten:
19.05.: Besuch einer Bildhauerwerkstatt in Everswinkel (Steinmetz Stefan Lutterbeck: „Zeitgemäße individuelle
Grabgestaltung“, „Einblicke in die Arbeit eines Steinmetzes“)
04.07.: Bevermed: Praxisnahe Infoveranstaltung zu Pflege- und Hilfsmitteln
16.09.: Ehrenamtstag mit Stadtführung in Warendorf
21.11.: Märchenabend mit Sonja Schoppmann
26.11.: Benefizkonzert (Totensonntag)

Für die Zeit ab der nächsten Mitgliederversammlung muss ein neuer Schriftführer gefunden werden.
Die Vorsitzende beschließt den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung und begrüßt zum 2. Teil die Referentin
Frau Ingrid Vahlhaus vom Verein Sternenland e.V. in Sendenhorst.

gez.: Daniela Kunkemöller, Vorsitzende
gez.: Winfried Mersch, Schriftführer

Wenn Kindern der Tod begegnet
Vortrag von Ingrid Vahlhaus vom Sternenland e.V. in Sendenhorst in der Mitgliederversammlung des Hospizkreises Ostbevern
am 28.03.2017 zusammengefasst von Winfried Mersch, Schriftführer

In unserer europäischen Gesellschaft wird das Thema „Tod“ weitgehend verdrängt; das Sterben gilt vielfach als Versagen der Medizin.

Trauer ist eine gesunde Reaktion auf eine Verlusterfahrung (eines Menschen, eines Tieres) gemäß vorheriger Beziehungsqualität.
Sie gestaltet sich personbezogen unterschiedlich (individuell) als ein ernstzunehmendes Ringen mit dem Tod, der eine Lücke
gerissen hat.

Die Trauerforschung – Frau Vahlhaus nennt je nach Ansatz verschiedene Wissenschaftler – beschäftigt sich mit medizinischen,
sozialen und psychodynamischen Ausdrucksformen von Verhalten nach einer Verlusterfahrung.

In der Trauerarbeit setzen sich die Hinterbliebenen mit dem Verlust auseinander und lösen die Aufgabe
„Vom Zurückgeblieben-Sein zum Hierbleiben“.
Weg: Vom Vorher zum Jetzt, um daraus ein Nachher entwickeln zu können.
Kognitive Voraussetzung: Sie müssen verstehen:
Die Endgültigkeit. – Alle Lebewesen sterben. – Körperfunktionen erlöschen mit dem Tod.

Trauer bei Kindern entspricht ihren Entwicklungsstufen. Jüngere Kinder begreifen lange nicht, dass der Tod endgültig
ist. Sie können aber nur das betrauern, was sie begreifen (Mama ist nicht da, ich bin traurig). Sie glauben, dass die/der
Verstorbene zurückkommen wird.

Etwa im Alter von 10 Jahren hat das Kind ein ausgeprägtes Verständnis von Sterblichkeit (Endgültigkeit; Unumkehrbarkeit;
Ende aller biologischen Funktionen).

Kinder in der Pubertät reagieren oftmals gelassen („cool“) auf den Tod eines Angehörigen; sie möchten Spaß haben
(normal sein), nicht über den Tod sprechen, nicht auf den Todesfall angesprochen werden. Andererseits spüren sie, dass
das System (z.B. Familie) zusammenzubrechen droht; fühlen sich verantwortlich für die Aufrechterhaltung dieses Systems;
übernehmen Aufgaben.

Kinder/Jugendliche zeigen ein anderes Trauerverhalten als Erwachsene. Erwartete Verarbeitungsstrategien finden häufig nicht
die Zustimmung bei den Jugendlichen. Sie wollen ihre Trauerbewältigung selbst bestimmen.

Trauerreaktionen können
– körperlich (z.B. Ess-, Schlafstörungen);
– im Verhalten (z.B. Aufregung, Schock, Rückzug);
– emotional (z.B. Einsamkeit, Wut, Verzweiflung, Angst);
– kognitiv (z.B. vermindertes Selbstbewusstsein, Hilflosigkeit, Verlust von Grundvertrauen);
– sozial (z.B. Zurückweisung von Freunden, Ablehnen des Schulbesuchs)
auftreten.

Für den Trauerprozess brauchen Kinder (ebenso wie Jugendliche und Erwachsene) die Gewissheit, auch in der veränderten
Situation weiter leben zu können (z.B. durch die Bewältigung von Alltagsaufgaben). In Kindern und Jugendlichen kann man einen
natürlichen Schutzmechanismus vermuten, der es ihnen erlaubt, die Trauer von Zeit zu Zeit auszuschalten (bildlich:
Erwachsene schwimmen in einem Fluss der Trauer, Kinder nehmen den Weg mit Pfützen). Der kindliche Trauerprozess dauert also
länger, da die Trauer ablenkungsbedingt unterbrochen wird, aber danach immer wieder zurückkehrt.
Ca. 20% der trauernden Kinder benötigen eine ausgebildete Person oder eine Einrichtung (z.B. „Sternenland“) zur
Trauerbewältigung. Eltern, die selbst betroffen sein können, möchten sie nicht zusätzlich belasten.
Die Arbeit von Sternenland wird von Kindern und Jugendlichen des Kreises WAF, der Stadt Münster und ihrer umliegenden
Gemeinden in Anspruch genommen. Nach einem ersten Beratungsgespräch und mit dem Wunsch, an einer Trauergruppe teilzunehmen,
wird gemeinsam die passende Gruppe ermittelt. Diese trifft sich alle 14 Tage für 2 Stunden und wird von einer ausgebildeten
Pädagogin geleitet. Die Trauergruppe bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Trauer und Gefühle auszudrücken
und dies mit anderen Kindern und Jugendlichen zu erleben.

Frau Vahlhaus fasst zusammen:
Das Beste, was Eltern, Berater, Therapeuten, Lehrer, Verwandte oder Nachbarn tun können, ist: zuhören.

gez. W. Mersch, Schriftführer

Veranstaltungen 2016

Glandorfer Handgiftentag 2016
Händeschütteln als Dankeschön an die Bürger

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Sterbebegleiterinnen beantworten Schülerfragen im AWG…

Am Dienstag, den 26. April 2016 um 19.00 Uhr findet im Edith-Stein-Haus, Bahnhofstr. 1
unsere Mitgliederversammlung
statt.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Tätigkeitsberichte.
Im Anschluss wird Herr Dr. Holger Hoppe über das Palliativmedizinische Forum in Warendorf referieren.
Zur Mitgliederversammlung, besonders aber zum anschließenden Vortrag sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.

In diesem Jahr feiert der Hospizkreis Ostbevern sein 15-jähriges Bestehen.
Die Jubiläumsveranstaltung finde am Samstag, dem 05. März 2016, 18:00 Uhr statt.
Mitglieder und Freunde sind herzlich eingeladen.

Liebe Mitglieder und Freunde des Hospizkreises in Ostbevern,
liebe Gäste

seit der Gründung des HkO im März 2001 sind nun 15 Jahre vergangen. Mit Freude und Dankbarkeit schauen wir auf eine gute
und fruchtbare Zeit zurück.

Dieses nehmen wir zum Anlass, mit Ihnen gemeinsam am Samstag, dem 05.03.2016 um 18:00 Uhr in der St. Ambrosius-Pfarrkirche
einen Dankgottesdienst zu feiern. Im Anschluss daran laden wir herzlich zu einem Festakt in das Edith-Stein-Haus
(Bahnhofstraße 1 in 48346 Ostbevern) ein. Zu diesem Anlass wird Hr. Pfarrer Jürgen Streuer aus Handorf zu folgendem Thema
referieren:
„Was kann uns ermutigen, sich dem Thema Tod und Sterben zu nähern?“
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Am Sonntag, dem 06.03.2016 um 15:00 Uhr wartet – ebenfalls im Edith-Stein-Haus nach einem leckeren Stück Kuchen und einer
Tasse Kaffee der Film mit dem Titel „Dienstags bei Morrie“ auf Sie.
Auch hier freuen wir uns sehr über Ihren Besuch.

Mit herzlichen Grüßen
gez. Dr Derakshani
(Vorsitzende)

Unsere Begleiter-Gesprächsrunde

Eine regelmäßige Aktivität des Hospizkreises ist unsere Begleiter-Gesprächsrunde.
Im Raum der Stille / Edith-Stein-Haus treffen sich circa alle sechs Wochen
die ehrenamtlichen Begleiter/innen, die gerade eine Betreuung durchführen oder es in Kürze tun möchten.
Die Koordinatorin sorgt für die Gestaltung des Raumes und plant nach Rücksprache mit den Teilnehmer/innen das Thema des Abends.

In der Zeit von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr besteht die Möglichkeit, unter anderem
Aktuelle Begleitungen vorzustellen und das eigene Tun und Erleben in der Runde
zu reflektieren. Zum Selbstverständnis der Gruppe gehört die Schweigepflicht.

Veranstaltungen 2015

Benefizkonzert am Sonntag, 22. November 2015
Zum Benefizkonzert lädt der Hospizkreis am Sonntag, 22. November 2015, 17:00 Uhr ein.
Das Konzert findet in der Ambrosiuskirche mit dem Flötenensemble „Flauto Melodico“
und der Gitarrengruppe „Las Cuerdas“ statt.
In den vier Pausen lesen Mitglieder des Hospizkreises Texte.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Einführungskurse Sterbebegleitung
Termine

1. Halbjahr

13.03.   18.00 – 21.00 Uhr   Einführungswochenende
14.03.   09.00 – 16.00 Uhr   Einführungswochenende
25.03.   18.00 – 21.00 Uhr   1. Abend
15.04.   18.00 – 21.00 Uhr   2. Abend
22.04.   18.00 – 21.00 Uhr   3. Abend
06.05.   18.00 – 21.00 Uhr   4. Abend
27.05.   18.00 – 21.00 Uhr   5. Abend
10.06.   18.00 – 21.00 Uhr   6. Abend
19.06.   18.00 – 21.00 Uhr   Abschlusswochenende
20.06.   09.00 – 16.00 Uhr   Abschlusswochenende

2. Halbjahr

28.08.   18.00 – 21.00 Uhr   Einführungswochenende
29.08.   09.00 – 16.00 Uhr   Einführungswochenende
09.09.   18.00 – 21.00 Uhr   1. Abend
16.09.   18.00 – 21.00 Uhr   2. Abend
23.09.   18.00 – 21.00 Uhr   3. Abend
30.09.   18.00 – 21.00 Uhr   4. Abend
21.10.   18.00 – 21.00 Uhr   5. Abend
28.10.   18.00 – 21.00 Uhr   6. Abend
06.11.   18.00 – 21.00 Uhr   Abschlusswochenende
07.11.   09.00 – 16.00 Uhr   Abschlusswochenende

Die Wochenenden finden bei beiden Kursen im Haus der Familie statt.

Die WN berichten am 29. Juli 2015:

Den Tagen mehr Leben geben

In seiner letzten öffentlichen Veranstaltung vor den Sommerferien erläuterte der Hospizkreis Ostbevern die Bedeutung
palliativer Versorgung. Die Vorsitzende Dr. Beate Derakshani, die etwa 20 interessierte Zuhörer begrüßen konnte, verwies
auf die erste Palliativstation in Deutschland, die Dr. Mildred Scheel gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe 1983 in Köln ins
Leben gerufen hat.
Auch der Hospizkreis Ostbevern stellt sich seit fast 15 Jahren mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dieser Aufgabe,
nämlich dort zu helfen, wo klas-sische Schulmedizin eine Heilung nicht mehr bewirken kann. Die palliative Zuwendung will die
unheilbar Kranken und ihre Angehörigen so begleiten, dass diesen ein guter Umgang mit der finalen Lebenssituation gelingt.
„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Palliativmedizin beschränkt sich dabei
nicht allein darauf, körperliche Schmerzen zu lindern, Übelkeit und Erbrechen abzuwenden. Auch im psychischen Bereich
(Luftnot – vielfach durch innere Unruhe verursacht -, Angst, Panik-attacken, Depressionen), in der sozialen Zugehörigkeit
(Einsamkeit oder starke Bindung an Familie, Freunde, Nachbarn) und in der spirituellen Einbindung (Konfession, Affinität zur
Kirche, zum Glauben) versucht palliative Versorgung Hilfestellung zu leisten.
Bei allen Bemühungen jedoch, so Dr. Derakshani, haben das generelle Einverständnis (der Patient wünscht eine hospizliche
Begleitung) und der situative Wille des Patienten Priorität, sie bzw. er muss sich so weit wie eben möglich bis zum Ende
wohlfühlen.
Im 2. Teil der Veranstaltung ging die Koordinatorin Bernadette Rautland mit einem fiktiven Fallbeispiel der Frage nach, wie
palliative Pflege in konkreter Situation abläuft. Die Kontaktaufnahme zum Hospizkreis Ostbevern kann über den Hausarzt, aber
auch durch Betroffene selbst, durch Angehörige oder durch Pflegedienste jeglicher Art erfolgen.
Zeitnah findet dann das Erstgespräch des Patienten mit einer der beiden Koordinatorinnen statt, die im Anschluss daran die
„passenden“ Begleiterinnen und Begleiter aussucht. Die Art der dann folgenden Begegnungen und Gespräche bestimmt nach
Möglichkeit der Kranke selber.
Die Anwesenden hatten nun die Möglichkeit, mit Bernadette Rautland in vorgegebenen Beispielsituationen geeignete
Vorgehensweisen zu finden und zu diskutieren. Tätigkeiten, Gewohnheiten, Vorlieben, typische Reaktionen des Kranken spielten
dabei eine fundamentale Rolle.
Die Anwesenden waren sich bewusst, an einer bewegenden und aufschlussreichen Veranstaltung teilgenommen zu haben.

Was bedeutet „Palliativ“?

Dieser Frage werden am Dienstag, den 23.06.2015 um 19:30 Uhr Mitglieder des Hospizkreises nachgehen.
Das Wort „palliativ“ kommt aus dem lateinischen und wird abgeleitet von „Pallium“, was „der Mantel“ bedeutet. Ein Mantel, der
wärmend und schützend um den Kranken gelegt werden kann und ihm so Geborgenheit und Sicherheit gibt. Es ist kein Mantel, der
verbirgt oder vergessen lässt.
Palliativ bedeutet auch, dass Beschwerden einer Krankheit gelindert werden, nicht aber, dass die Ursache bekämpft werden kann.
Fr. Dr. Derakshani wird zunächst die Aspekte der Palliativmedizin deutlich machen und den Unterschied zwischen „kurativ“ und
„palliativ“ herausarbeiten.
Im Anschluss daran wird der Frage nachgegangen: „Was ist zu tun, wenn nichts mehr zu tun ist?“
Nach Vorstellen eines Fallbeispieles werden Fr. Rautland und Fr. Thormann die damit in Zusammenhang stehenden Möglichkeiten
unter Berücksichtigung der vier Säulen der Palliativversorgung (Physis, Psyche, soziale Situation und Spiritualität) in den
Blick nehmen.
Ebenso soll dem Gedanken nachgegangen werden, wie eine gute Netzwerkbildung in Bezug auf die häusliche Versorgung aussehen kann.

Ort der Veranstaltung wird der Konferenzraum des Edith-Stein-Hauses in Ostbevern, Bahnhofstrasse 1 sein. Die Veranstalter
freuen sich über eine rege Teilnahme.

Neues vom Hospizkreis Ostbevern
(Auszug aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 03.03.2015):

Entwicklung des Vereins
Dem Hospizkreis Ostbevern gehören inzwischen 90 Mitglieder an. Ungefähr 70 Damen und Herren sind seit Bestehen des Vereins
durch Grund- und Aufbaukurse zur Sterbebegleitung befähigt worden. Ein Automatismus, sofort mit dieser Tätigkeit zu beginnen,
besteht nicht, ihr Einsatz setzt zunächst die völlige Bereitschaft voraus. Demnach stehen z.Z. 27 Personen für eine
Sterbebegleitung zur Verfügung. Zu einem neuen Grundkurs, der am 13.03. 2015 beginnt, haben sich 17 Personen angemeldet.
In 2014 sind 33 Patienten begleitet worden. Von ihnen sind 26 verstorben. Von den bislang 9 in 2015 begleiteten Personen
sind bereits 4 verstorben. Aktuell erfahren 5 Personen auf eigenen Wunsch hospizliche Begleitung.

Trauercafé
Die leitende Mitarbeiterin Elke Langmeier berichtet über die erfolgreiche Arbeit im Trauercafé, zu dem sich regelmäßig
durchschnittlich 20 Perso-nen einfinden.
Allerdings gestaltet sie die Treffen z.Z. allein und bittet daher bei der Suche nach Unterstützung mitzuhelfen. Interessierte,
die nicht zwingend ausgebildete Trauerbegleiter sein müssen, mögen sich bei ihr melden.

Wahl des Vorstands
Frau Hildegard Tünte-Poschmann kandidiert nicht mehr für ein Amt im Vorstand, was ihr sichtlich sehr schwer fällt. Sie bedankt
sich mit herzlichen Worten für die ausgesprochen vertrauensvolle Zusammenarbeit, für die Hilfen und Anstöße, um neue Wege und
Richtungen einschlagen zu können, und für das volle Verständnis in schwierigen Situationen.
Frau Dr. Beate Derakshani dankt der scheidenden Vorsitzenden Hildegard Tünte-Poschmann für ihre jahrelange behutsame und
überaus erfolgreiche Leitung und ihr unermüdliches Engagement im und für den Hospizkreis Ostbevern.
Einstimmig gewählt werden:

Vorsitzende: Dr. Beate Derakshani
Stellv. Vorsitzende: Daniela Kunkemöller
Kassenführerin: Adelheid Wanke
Schriftführer: Winfried Mersch
Beisitzer/in: Helga Löchte,
  Rita Busch,
  Martin Hengst,
  Kerstin Holtmann,
  Anita König.

Winfried Mersch, Schriftführer


Am Mittwoch, den 24.09.2014 um 19:30 Uhr findet im Evangelischen Gemeindehaus, Prozessionsweg 11 in 48346 Ostbevern ein Abend zu
dem Thema „Suicid im Wandel der Zeiten – wenn das Leben nicht mehr zu ertragen ist“ statt. Der Referent ist Herr Dr. med.
Bernhard Siegmund aus der LWL-Klinik in Lengerich. Der Eintritt ist kostenlos.



Wir bieten im Jahre 2014 wieder Grundkurse ud Aufbaukurse zur Befähigung neuer ehrenamtlicher Begleiter/innen an.
(Kooperation des Hospizkreises Ostbevern mit dem Hospizverein für die Stadt Warendorf)

Grundkurstermine zur Befähigung neuer ehrenamtlicher Begleiter/innen
14.03.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
15.03.2014 – 09:00 – 16:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
26.03.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
02.04.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
09.04.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
30.04.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Famile / Warendorf
07.05.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
21.05.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
06.06.2014 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
07.06.2014 – 09:00 – 16:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern

Aufbaukurstermine zur Befähigung neuer ehrenamtlicher Begleitet/innen

22.08.2014 18:00 – 21:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf
23.08.2014 09:00 – 16:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf
03.09.2014 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
10.09.2014 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
17.09.2014 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
24.09.2014 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
01.10.2014 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
22.10.2014 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
31.10.2014 18:00 – 21:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf
01.11.2014 09:00 – 16:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf


Am Mittwoch, den 02.07.2014 findet um 19:00 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung des Hospizkreises Ostbevern statt.
Die Veranstaltung findet im Kaminzimmer/Altentagesstätte des Edith-Stein-Hauses, Bahnhofstr. 1 in 48346 Ostbevern statt.
Im Anschluss daran, gegen 19:30 Uhr, wird sich in Anlehnung an das Buch von Karin Hermanns „Samstags ist Badetag“
(Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz) eine Gesprächsrunde anschließen. Alle Interessierten sind dazu herzlich
eingeladen.


Wir bieten im Jahre 2013 wieder Grundkurse ud Aufbaukurse zur Befähigung neuer ehrenamtlicher Begleiter/innen an.
(Kooperation des Hospizkreises Ostbevern mit dem Hospizverein für die Stadt Warendorf)

Grundkurstermine
15.03.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
16.03.2013 – 09:00 – 16:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
10.04.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
24.04.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
08.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
15.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
22.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
29.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
07.06.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
08.06.2013 – 09:00 – 16:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern

– Osterferien: 25.03.2013 – 06.04.2013
– 01.05.2013 = Feiertag

Aufbaukurstermine

13.09.2013 18:00 – 21:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf
14.09.2013 09:00 – 16:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf
18.09.2013 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
25.09.2013 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
02.10.2013 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
09.10.2013 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
16.10.2013 18:00 – 21:00 Uhr Edith-Stein-Haus / Ostbevern
22.11.2013 18:00 – 21:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf
23.11.2013 09:00 – 16:00 Uhr Haus der Familie / Warendorf

Der Hospizkreis Ostbevern bietet in Kooperation mit dem Familienbündnis am 3. Juli 2013 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal
der Evangelischen Kirche in Ostbevern, Prozessionsweg 11 eine Veranstaltung zum Thema Organspende an. Referentin ist
Frau Dr. med. Doris Dorsel / Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Alle Interessenten sind
dazu herzlich eingeladen.


Am Dienstag, den 26. April 2016 um 19.00 Uhr findet im Edith-Stein-Haus, Bahnhofstr. 1
unsere Mitgliederversammlung
statt.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Tätigkeitsberichte.
Im Anschluss wird Herr Dr. Holger Hoppe über das Palliativmedizinische Forum in Warendorf referieren.
Zur Mitgliederversammlung, besonders aber zum anschließenden Vortrag sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.

Am Mittwoch, den 6. März 2013 um 19.00 Uhr findet im Edith-Stein-Haus, Bahnhofstr. 1 unsere Mitgliederversammlung
statt.
Im Anschluss daran – gegen 19.45 Uhr – wird Frau Dr. med. Doris Dorsel / Warendorf zum Thema
„Wie erkenne ich Demenz und wie gehe ich damit um?“
zu uns sprechen.
Zur Mitgliederversammlung, besonders aber zum anschließenden Vortrag sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.


Grundkurstermine zur Befähigung neuer ehrenamtlicher Begleiter/innen für das Jahr 2013
(Kooperation des Hospizkreises Ostbevern mit dem Hospizverein für die Stadt Warendorf)
15.03.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
16.03.2013 – 09:00 – 16:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
10.04.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
24.04.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
08.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
15.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
22.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
29.05.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Edith-Stein-Haus / Ostbevern
07.06.2013 – 18:00 – 21:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf
08.06.2013 – 09:00 – 16:00 Uhr – Haus der Familie / Warendorf

– Osterferien: 25.03.2013 – 06.04.2013
– 01.05.2013 = Feiertag


Benefizkonzert am 25.11.2012 um 17:00 Uhr
Näheres unter Veranstaltungen

Hospizkreis Ostbevern:    Benefizkonzert am 25.11.2012

Am Totensonntag, den 25.11.2012 um 17 Uhr bietet der Hospizkreis wieder wie in den vergangenen Jahren eine „Besinnliche Stunde
mit Musik und Texten“ in der Kleinen Kirche von Sank Ambrosius an.
Es spielen wieder der Blockflötenkreis „Flauto Melodico“ und die Gitarrengruppe „Las Cuerdas“ unter der Leitung von Andrea
Schlang.
Zwischen den Musikstücken werden kurze meditative Texte vorgetragen.
Jana und Nora Ludwig / Tanzschule Ludwig werden die Veranstaltung mit ihrem Tanz bereichern.
Der Hospizkreis und die Musiker/innen freuen sich auf viele Besucher. Der Eintritt ist frei.


Am Samstag, den 15. September 2012 laden wir zum Tag der Ehrenamtlichen ein, um ihnen für ihre Hilfsbereitschaft und ihren
Einsatz zu danken. Wie schon in den letzten Jahren ist auch diesmal ein kleiner Ausflug geplant: Wir werden um 9:00 Uhr ab
Ambrosius-Kirche zu einer Fahrradtour nach Einen aufbrechen ( bei schlechtem Wetter mit Pkw ), um dort zunächst im Café
Aerdker ein gemeinsames Frühstück zu genießen.
Anschließend – gegen 11:00 Uhr – lädt uns das Künstler-Ehepaar Goebel zu einer Führung durch den Kunstwerke-Park in
Warendorf-Müssingen ein, die ca. 1 ½ Stunden dauern wird. Wegen der notwendigen Planung wird um telefon. Anmeldung bis
zum 12.09.2012 gebeten.

Der Hospizkreis Ostbevern lädt am Dienstag, den 4. September 2012 um 18 Uhr zu einem Besuch des Bestattungsunternehmens
Pohlmann / Fürst in Telgte ein. Die Teilnehmer/innen treffen sich um 17.30 Uhr vor der Ambrosius-Kirche, um sich in
Fahrgemeinschaften auf den Weg zu machen. Interessenten sind herzlich willkommen.


Einführungskurs zur Sterbebegleitung

Der Hospizkreis Ostbevern plant in Kooperation mit dem Hospizverein für die Stadt Warendorf und dem Haus der Familie Warendorf für alle Interessenten
vom 02. März bis Ende April 2012 einen neuen Einführungskurs zur Sterbebegleitung.

Für uns alle gehören Verlust und Trauer zu den Grunderfahrungen unseres Lebens. Im angebotenen Kurs wollen wir die Grundlagen einer von Offenheit und Sensibilität geprägten Sterbebegleitung vermitteln. Das soll durch Kurzvorträge, Gruppen- und Einzelarbeit, Selbsterfahrungsübungen und Erfahrungsaustausch geschehen.

Referentinnen Bernadette Rautland, examinierte Krankenschwester
Kerstin Thormann, examinierte Altenpflegerin

Beide haben neben ihrer beruflichen Befähigung Zusatzausbildungen in Koordinatorin, Leitungskompetenz und Palliativpflege für ambulante Hospizarbeit erworben.
Vorgesehen sind insgesamt 10 Termine in dichter Reihenfolge, nur unterbrochen durch die Osterferien:

Fr, 02.03.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Sa, 03.03.2012,   9.00 – 16.00 Uhr
Mi, 07.03.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Mi, 14.03.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Mi, 21.03.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Mi, 28.03.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Mi, 18.04.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Mi, 25.04.2012, 18.00 – 21.00 Uhr
Fr, 27.04.2012,  18.00 – 21.00 Uhr
Sa, 28.04.2012,   9.00 – 16.00 Uhr


Rückblick Halbjahresplan 2012

Trauercafé

06.01.2012   15.00 Uhr Trauercafe´(Christrose)
19.01.2012   15.00 Uhr Zusatzangebot Film „Zerissen“

03.02.2012   15.00 Uhr Trauercafe´(Labyrinth)
25.02.2012   10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Seminar zum Thema Labyrinth

02.03.2012   15.00 Uhr Trauercafe´(Schlüsselblume)
13.03.2012   15.00 Uhr Zusatzangebot Osterbasteln

06.04.2012   Kein Trauercafe´!!!!!!
18.04.2012   15.00 Uhr Zusatzangebot „Taube“

04.05.2012   15.00 Uhr Trauercafe´(Reißverschluss)
Zusatzangebot: Trauerseminar vom 08.05-10.05.2012
im Kloster Thuine. Es waren 15 Teilnehmer

01.06.2012   15.00 Uhr Trauercafe´(Ebbe und Flut)
12.06.2012   15.00 Uhr Zusatzangebot Ausflug zur Gärtnerei Brockmeier

Juli 2012   Ferien
August 2012 Ferien


Die Mittwochabend-Veranstaltungen finden im Haus der Familie in Warendorf statt ( Fahrgemeinschaften), die Freitag- /
Samstag-Veranstaltungen im Edith-Stein-Haus, Bahnhofstr.1 in Ostbevern.

Der recht günstige Kostenbeitrag von 46 € pro Teilnehmer/in ist nur möglich, weil der Kurs vom Hospizverein Warendorf,
dem Haus der Familie und vom Hospizkreis Ostbevern gesponsert wird.

Wenn Sie sich für eine Teilnahme entscheiden, sollten Sie sich möglichst bald anmelden:
Tel.: 02532-8036 oder 02532-1442.


Mitgliederversammlung
mit anschließendem Vortrag über
Sterben, Tod und Jenseits in der Literatur

Der Hospizkreis Ostbevern hat am Donnerstag, den 17. Februar 2011, 19 Uhr zur Mitgliederversammlung ins Edith-Stein-Haus
eingeladen. Die Vorsitzende, Frau Tünte-Poschmann, berichtete über die Entwicklung des Vereins, über die durchgeführten
Sterbebegleitungen und wichtige Veranstaltungen im Jahr 2010.
Zur Zeit zählt der Hospizkreis 87 Mitglieder. Es fanden im Jahr 2010 insgesamt 13 Sterbebegleitungen statt. Acht der
begleiteten Personen sind inzwischen verstorben. –
Wichtige Informationsveranstaltungen waren u.a. Vorträge von Dr. Doris Dorsel zum Thema „Patientenverfügung“, von
Dr. Barbara Elkeles zum Thema „Die häufigsten und wichtigsten Erkrankungen im Alter sowie eine gemeinschaftliche Veranstaltung von
Frau Rautland, Frau Thormann und Frau König zum Thema „Basale Stimulation“. – Das Benefizkonzert am Totensonntag gehört
inzwischen zur jährlichen Tradition.
Einen Kurzbericht über das Trauercafé gaben die beiden Leiterinnen, Frau Langmeier und Frau Peters. Die Einladungen zu den
regulären monatlichen Treffen und zu den Zusatzangeboten stoßen auf großes Interesse.
Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht wurden ohne Beanstandung akzeptiert.
Die Neuwahl des Vorstands brachte lediglich geringe Änderungen: Für Herrn Klemens Wansing, der nicht mehr kandidierte,
wurde Herr Martin Hengst neu in den Vorstand gewählt.
Frau Dr. Beate Derakshani übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden.

Im Anschluss an die Regularien referierte Frau Reinhild Essing aus Telgte-Westbevern über das Thema „Die letzte
Lektion oder: Wer geht wo hinterm Sarg? – Sterben, Tod und Jenseits in der Literatur“. –
Die Referentin hatte ihr Thema bereits im Voraus folgendermaßen erläutert: „Weil das Leben im großen und ganzen tödlich
verläuft, deshalb ist der Tod so oft Thema in der Literatur: In Romanen, Kurzgeschichten, Gedichten, Theaterstücken.
Das Sterben, Begräbnisse, Trauer und Abschied, die Frage nach dem Sinn und einem Leben nach dem Tod. Das ist nicht
immer traurig und tragisch, das kann auch anders sein: nachdenklich und spannend, sogar lustig oder heiter.
Das Thema geht jeden an … Darüber zu lesen kann helfen, wenn man einen lieben Menschen verloren hat. Und es führt meist dazu,
dass man das Leben anders betrachtet und neu erlebt. Lassen Sie sich überraschen von der Fülle der Blickwinkel, aus denen man
den Tod betrachten und beschreiben kann, ihn selbst ebenso wie das Leben davor und danach.“ –
Das Publikum dankte der Referentin mit kräftigem Applaus.
(Georg Poschmann, Schriftführer)


Am Montag, 27.02.2012, 19.00 Uhr findet im Edith-Stein-Haus / Ostbevern unsere
Mitgliederversammlung statt. Im Anschluss daran – gegen 19.30 Uhr – wird Herr Pfarrer
Reinhold Waltermann / Seelsorger im Johannes-Hospiz Münster zum Thema
„Seelsorgerliche Begleitung im Sterbeprozess in einem stationären Hospiz“ zu uns sprechen.
Zur Mitgliederversammlung, besonders aber zum anschließenden Vortrag sind auch
Nichtmitglieder herzlich willkommen.


20.11.2011 (Totensonntag), 17 Uhr: Benefizkonzert des Hospizkreises
„Besinnliche Stunde mit Musik und Texten“ in der Kleinen Kirche von Sankt Ambrosius
Es spielen wieder der Blockflötenkreis „Flauto Melodico“ und
die Gitarrengruppe „Las Cuerdasunter der Leitung von Andrea Schlang.
Zwischen den Musikstücken werden kurze meditative Texte vorgetragen.
Der Hospizkreis und die Musiker/innen freuen sich auf viele Besucher.
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 17.11.2011 Martin Speyer: Vortrag „Betreuung
19.00 Uhr Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht“
Edith-Stein-Haus


Veranstaltung „Basale Stimulation“

Am 29.11.2010 fand die letzte offene Veranstaltung des Hospizkreises in diesem Jahr statt. „Basale Stimulation“ lautete
das Thema, das kompetent und anschaulich von dem Dreier-Team Bernadette Rautland, Anita König und Kerstin Thormann gestaltet
wurde. Dabei ging es um grundlegende Formen der Kontaktaufnahme, der Anregung und der Kommunikation.

Die Teilnehmer/innen erlebten durch eigene Aktivitäten auf der Isomatte, wie es sich für Kranke anfühlt, auf die Hilfe und
das Verständnis anderer Menschen angewiesen zu sein. So erfuhren sie auch, dass die „Initialberührung“ oder „Berührungsgeste“
zu Anfang und Ende eines Besuchs / einer Begegnung äußerst wichtig ist, weil sie dem Kranken Sicherheit und Vertrauen gibt.
Ebenso konnten sie spüren, wie empfindlich Kranke auf laute Geräusche und grelles Licht reagieren.
– Georg Poschmann –


Benefizkonzert des Hospizkreises Ostbevern

Am Totensonntag, den 22.11.2009, 17 Uhr hat der Hospizkreis Ostbevern wieder zu einem Benefizkonzert in die Kleine Kirche
von Sankt Ambrosius eingeladen.
Diese Veranstaltung des Hospizkreises – als „Besinnliche Stunde mit Musik und Texten zum Totensonntag“ – ist bereits
seit einigen Jahren Tradition in Ostbevern.
Auch diesmal wurden die Musikstücke wieder von der Gitarrengruppe „Las Cuerdas“ ( Leitung: Andrea Schlang ) und der
Flötengruppe „Flauto Melodico“ ( Leitung: Andrea Schlang und Karin Orthaus ) vorgetragen.
Zu hören waren u.a.: „Klänge der Freude“ von Edward Elgar; „A Rainy Day in Paris“ von Chris Burgmann und Peter Morscheck;
„Ave verum“ von W. A. Mozart und „Irgendwo auf der Welt“ von den Comedian Harmonists.
Zwischen den Flöten- und Gitarrenklängen wurden ein Märchen und Gedichte vorgetragen, u. a. „Stufen“ von Hermann Hesse.
Auch diesmal war die Kleine Kirche wieder bis auf den letzten Platz besetzt, und die Zuhörer wurden durch stimmungsvolle
Musik und nachdenkliche Texte „belohnt“. Die besinnliche Stunde endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land
in dieser Zeit“.
Georg Poschmann


Benefizkonzert des Hospizkreises

Am Totensonntag, den 21.11.2010, 17:00 Uhr hat der Hospizkreis Ostbevern wieder zu einem Benefizkonzert in die Kleine Kirche
von Sankt Ambrosius eingeladen.
Diese Veranstaltung des Hospizkreises – als „Besinnliche Stunde mit Musik und Texten zum Totensonntag“ – ist nun bereit seit
fünf Jahren Tradition in Ostbevern.
Auch diesmal wurden die Musikstücke wieder von der Flötengruppe „Flauto Melodico“ und der Gitarrengruppe „Las Querdas“ unter
der Leitung von Andrea Schlang vorgetragen.
Zu hören waren u.a. „Dem großen Gott sei aller Preis“ von G.F. Händel, „Die Moldau“ von Bedrich Smetana, „Minuetto“ von
Luigi Boccherini, „Alla Hornpipe“ von G.F. Händel, „Andantino“ von W.A. Mozart und „Mich trägt mein Traum“ von ABBA.
Auch diesmal war die Kleine Kirche gut besucht und die Zuhörer wurden durch stimmungsvolle Musik und kurze meditative Texte
„beschenkt“, Die besinnliche Stunde endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied: „Freu dich über jede Stunde“, welches nach der
Melodie „Freude, schöner Götterfunken“ gesungen wurde.
Bernadette Rautland


05.11.2009
Ostbevern – Doppelten Grund zur Freude haben die Verantwortlichen im Seniorenzentrum St. Anna. Zum einen haben dessen
Geschäftsführer Josef Mersmann und die Vorsitzende des Hospizkreises Ostbevern, Hildegard Tünte-Poschmann, gestern
eine Kooperationsvereinbarung zum Wohl schwerstkranker und sterbender Menschen unterzeichnet. Zum anderen wurden die Wahrung
der individuellen Würde-, Lebensbestimmung und Selbstzufriedenheit in der Betreuung der beiden Seniorenzentren St. Anna in
Ostbevern und Neubeckum mit “ sehr gut“ bewertet. Beide Einrichtungen haben im neuen Heimverzeichnis der
„Bundesinteressenvertretung der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA)“ den
„grünen Haken“ für gute Lebensqualität bekommen.

Der Kooperationsvertrag zwischen dem Seniorenzentrum und dem Hospizkreis ist das I-Tüpfelchen einer bereits lange bestehenden
Zusammenarbeit. Wie Hildegard Tünte-Poschmann bei der Unterzeichnung im Beisein von Heimfürsprecherin Erika Gerig,
Pflegedienstleiterin Kathrin Maier sowie Bernadette Rautland und Klemens Wansing erklärte, ist es das Ziel des Übereinkommens,
Sterbenskranke in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu begleiten und ihnen – wenn machbar – das Sterben „zu Hause“ im
Seniorenzentrum zu ermöglichen. Darüber hinaus soll die Betreuung auch die Angehörigen umfassen. Palliative Pflege und Medizin,
die in St. Anna erbracht werden, sollen durch Ehrenamtliche des Hospizkreises begleitet und ergänzt werden.

„Die Bewohner und deren Wünsche stehen dabei stets im Mittelpunkt“, versichert Josef Mersmann. Jegliche Betreuung und Hilfe
würden ausschließlich mit deren Zustimmung erfolgen. Die Schweigepflicht gelte selbstverständlich auf für die ehrenamtlichen
Helfer. Gemeinsame Schulungen sind geplant.

Die Prüfung der Häuser durch die BIVA, so Mersmann, sei „mit dem Verbraucherauge“ erfolgt. Bei dieser freiwilligen Aktion
hätten beide Seniorenzentren „glänzend“ abgeschnitten. Auf der Homepage www.heimverzeichnis.de würden die
Verbraucherfreundlichkeit der Einrichtungen und die damit verbundene Lebensqualität für die Bewohner mit einem grünem Häkchen
symbolisiert. „Die Ergebnisse der Begutachtung kann nun jeder, der zum Beispiel ein Pflegeheim für einen nahen Verwandten
aussuchen möchte, auf den Internetseiten im Detail nachlesen. Dort finden sie auch alle weiteren Informationen,“ freut sich
Mersmann.

VON SIGMAR TEUBER, TELGTE


Helfende Hände erhalten ein Gesicht

Hospizkreis stellt sich am Sonntag vor
Liegt ein geliebter Mensch im Sterben, lässt sich Trauer und Hoffnungslosigkeit von den
Angehörigen oft schwer verarbeiten. „Die Belastung ist sowohl für den Kranken als auch
seine Familie und den Freundeskreis sehr hoch“, kennt Hildegard Tünte-Poschmann,
Vorsitzende des Hospizkreises Ostbevern, die Situation.

Annähernd 25 Ehrenämtler unterstützen die Hilfesuchenden in der schweren Zeit.
Alle Mitarbeiter verfügen dabei über eine besondere Ausbildung in der Hospizarbeit.
„Zunächst müssen Interessierte einen Grundkurs über eine bestimmte Anzahl an
Stunden leisten“, erläutert Hildegard Tünte-Poschmann die besonderen Anforderungen
an die ehrenamtlichen Helfer.Die Teilnehmer der Kurse müssen sich zunächst mit der
Hospizarbeit auseinandersetzen, so dass sie sich bewusst werden, welche Aufgaben
sie während ihrer Tätigkeit wirklich übernehmen müssen.

Ist der Grundkurs erfolgreich abgeschlossen, folgt schon bald der Aufbaukurs. Dort
erhalten die Teilnehmer tiefgreifende Einblicke in ihre praktische Arbeit. So erlernen
sie dort beispielsweise, wie Gespräche mit den Angehörigen geführt oder wie diese noch
über den Tod hinaus begleitet werden können.

„Den Ehrenämtlern wird gleichzeitig aufgeführt, was bei ihrer Arbeit möglich ist und wo
ihnen Grenzen gesetzt sind“, betont die Vereinsvorsitzende einen wichtigen Punkt bei der
Ausbildung.

Bevor allerdings die geschulten Mitglieder des Hospizkreises ihre Betreuungsarbeit beginnen
können, trifft sich die Koordinatorin Bernadette Rautland mit den Hilfesuchenden. Sie
führt ein erstes Gespräch und weist im Anschluss die Ehrenämtler in die Arbeit ein.

Am Stand des Hospizkreises am Kastaniensonntag können sich Interessierte sowohl über
die Arbeit als auch über die Betreuungsangebote im umfassenden Maße informieren.
„Mit unserer Präsenz auf dem Kastaniensonntag wollen wir den Helfern des Hospizkreises
Gesichter geben, damit für Betroffene der Kontakt leichter fällt“, erläutert
Hildegard Tünte-Poschmann die Idee für den Stand. Bei einer heißen Tasse Kaffee und
Gebäck können die Besucher mehr über Angebote wiebeispielsweise das Trauercafé erfahren.
Zudem halten die Ehrenämtler auch Schriften wie zum Beispiel Patientenverfügungen bereit.
„Jeder kann mit einem schmerzhaften Sterbefall konfrontiert werden -und jeder wird es
auch eines Tages.
Umso wichtiger ist es, Menschen um sich zu wissen, die in der schwierigen Situation helfen“,