Trauerbegleitung: „Nicht allein in schweren Zeiten.“
Das Angebot der Trauerbegleitung „Nicht allein in schweren Zeiten“, ist ein wichtiger Bestandteil des Hospizvereins Ostbevern.
Der Verlust eines nahestehenden und geliebten Menschen ist mit Schmerz und Trauer verbunden. Das Leben der Hinterbliebenen ist plötzlich ein völlig anderes. Es ist ganz wichtig, den Schmerz des Verlustes und die aufkommende Trauer zuzulassen und sie nicht zu verdrängen. Nicht jeder Mensch ist aus den unterschiedlichsten Gründen dazu in der Lage, seine Trauer allein zu verarbeiten. In der Trauerbegleitung bieten wir Ihnen Raum für Ihre Gefühle, für Erinnerungen, und das, was gerade schwer ist.
In der Gruppe begegnen Sie Menschen, die das gleiche Schicksal erlebt haben. Man fühlt sich mitgetragen und verstanden. Unterstützung erfahren Sie durch individuelle Gespräche, gemeinsame Spaziergänge und gestalttherapeutische Angebote.
Geleitet wird die Gruppe von den Trauerbegleiterinnen Astrid Pelster und Mechtild Högemann. Anmelden können Sie sich bei Astrid Pelster, Tel. 0172 4609342.
Durch die telefonische Anmeldung bekommen Sie gleichzeitig die Möglichkeit zu einem ersten persönlichen Kennenlernen.
Das gemeinsame Treffen findet immer am l. Montag eines jeden Monats von 15 — 17 Uhr im Kaminraum des Edith-Stein-Hauses, Bahnhofstr. l, statt.
Montag, 27.04.2026
Niemand muss diesen Weg alleine gehen
Hospizverein richtet Trauergruppe ein
OSTBEVERN. Trauer verändert alles. Sie kommt leise oder überwältigend. Jeder Mensch trauert auf seine Art und Weise – und niemand muss diesen Weg allein gehen. Der Hospizverein Ostbevern bietet ab dem 4. Mai (Montag) eine Trauergruppe an. Eingeladen sind jene, die einen geliebten Menschen verloren haben und sich einen geschützten Raum für ihre Trauer wünschen – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt, heißt es vom Hospizverein in einer Presseankündigung.
„In der Gruppe darf Trauer auf ganz unterschiedlichen Wegen ihren Platz haben“, erklärt Astrid Pelster zu dem Angebot. Das könnten Gespräche und der Austausch mit anderen Betroffenen sein oder Trauer in der Stille und im Innehalten. Doch auch in der Bewegung oder im kreativen Tun und mit verschiedenen Methoden der Trauerarbeit kann der Trauer begegnet werden.
Im Mittelpunkt steht die individuelle Trauer jedes einzelnen Menschen. Es gehe nicht darum, „funktionieren“ zu müssen, sondern darum, der eigenen Trauer im persönlichen Tempo Raum zu geben.
Vor der Teilnahme findet ein kurzes, unverbindliches telefonisches Vorgespräch statt. Dieses erste Kennenlernen soll helfen, Fragen zu klären und den Einstieg in die Gruppe zu erleichtern. Die Treffen finden dann jeweils am ersten Montag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Edith-Stein-Haus an der Bahnhofstraße statt. Interessierte melden sich bei Astrid Pelster unter der Telefonnummer 01 72/46 09 34 2.
