Trauer-Café des Hospizkreises – Mutmachende Texte statt gemeinsamer Treffen
Eigener Bericht, 26.01.2021
OSTBEVERN.
Auch das Trauer- Cafe des Hospizvereins musste das Angebot der gemeinsamen Treffen aufgrund der Pandemie komplett einstellen. Das letzte gemeinsame Miteinander fand im März 2019 statt. Immer wieder hoffte man auf das Aufheben der Kontaktsperre, aber die noch immer hohen Inzidenzzahlen sprechen eine andere Sprache.
Margot Köckemann und Mechtild Högemann, die das Träuer-Cafe leiten, halten mit den monatlichen Besuchen der Gäste des Trauer- Cafes die Kontakte trotzdem aufrecht.
Die Gäste freuen sich über nett gestaltete Karten, mit Hoffnung und Mut gebenden Äxten, die sie jhnen bringen.
Zurzeit besuchen 27 Personen das Trauer-Cafe. Die Treffen finden normalerweise an jedem ersten Freitag im Monat statt. Der Nachmittag beginnt mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken. Unterschiedliche Themen, mal sind es besinnliche, mal aufheiternde, füllen den Nachmittag. Aber auch
das Singen gehört zu jedem Treffen. Es bleibt Zeit für jeden, wenn er es möchte, über seine eigene Befindlichkeit zu sprechen. In der Gruppe fühlt man sich getragen, erfährt Verständnis und Mitgefühl. Jeder kann sich sicher sein, dass alles Gesprochene in diesem Kreis bleibt. Das Trauer-Cafe ist konfessionsungebunden, und jeder Interessierte ist willkommen.
Nach einer einjährigen Ausbildung zur Trauerbegleiterin bieten Margot Köckemann, Tel.: 0 25 32/72 25, und Mechtild Högemann, Tel.: 0 25 32/72 26, nach vorheriger Absprache auch Einzelbegleitungen an. Denn noch weiß niemand, wann, regelmäßige Treffen in der Gruppe wie
der möglich sind.